Das Webprojekt Anhalt-Dessau

Willkommen auf dem Webprojekt Anhalt-Dessau

Das Webprojekt Anhalt-Dessau soll zukünftig kontinuierlich weiter ausgebaut und bis zum 800-jährigen Jubiläum unserer Heimatregion Anhalt im Jahr 2012 fertiggestellt werden. Ziel bleibt es, die kleinen Gemeinden der Region des Wörlitzer Winkels vorzustellen und Einblicke in die Geschichte der Region Anhalt-Dessau zu geben.

Horstdorf, Kakau und Vockerode - drei kleine Dörfer in Anhalt mit zusammen knapp 2.600 Einwohner liegen mitten im Dessau-Wörlitzer Gartenreich und im Biosphärenreservat Mittel-Elbe. Eine offizielle Homepage der Gemeinden gibt es leider nicht, sodass wir hier versuchen, allen Interessierten Informationen und auch Bilder zur Verfügung zu stellen. Neben Zahlen und Fakten, der Geschichte, den Gedenkstätten und vielem Sehenswerten haben wir auch einige Informationen zur Kirche in Horstdorf und Vockerode zusammengetragen.

Am 10. November 2008 startete das Projekt Gedenkstätten im Wörlitzer Winkel. Ziel ist es alle Gedenkstätten in der Region Anhalt-Dessau zu dokumentieren. Neben aktuellen Bildern sind in diesem Projekt auch die Abschriften der Gedenktafeln und die ein oder andere Geschichte rund um die Kriegerdenkmale zu finden.

Zur Steigerung der Präsenz der Region im Web startete am 01. August 2009 das Projekt Anhalt-Web. In diesem Projekt sollen interessante und vielleicht nicht so bekannte Webseiten aus und über die Region Anhalt-Dessau vorgestellt werden.

Im Februar 2010 haben wir die Seiten zur Geschichte der Stadt Dessau und zur Geschichte der Region Anhalt in unser Webprojekt übernommen.

Viel Spass beim Stöbern wünschen Dirk und Ines Schröter.

Der Turm des Rathauses zu Dessau anno 2010

Die ursprüngliche Idee zu dieser Seite über die Geschichte der Stadt Dessau reicht bis in das Jahr 2004 zurück. Von Bernhard Hein aus Dessau ins Leben gerufen und mit exzellenten Artikeln zur älteren und jüngeren Geschichte der Stadt Dessau gefüllt, haben wir diese Seite im Februar 2010 in unser Webprojekt Anhalt-Dessau übernommen.

Zurzeit sind wir intensiv mit der Überarbeitung der Inhalte beschäftigt und planen diese bis zum 01. Mai 2010 wieder vollständig online zu stellen.

Im Projekt Dessau-Geschichte soll die historische Entwicklung der Stadt Dessau von ihrer ersten Erwähnung im dreizehnten Jahrhundert bis zum Zusammenschluss der Städte Dessau und Roßlau zur neuen Stadt Dessau-Roßlau im Jahre 2007 dokumentiert werden.

Nach der erstmaligen urkundlichen Erwähnung im Jahre 1213 als eine "Ein-Straßen-Stadt" bis zur Entstehung der neuen Stadt Dessau-Roßlau werden die verschiedenen Stationen der Entwicklung dargestellt.

Besonderen Dank gilt neben Bernhard Hein für die Überlassung der Seite und deren Inhalte auch Dr. Franz Ferdinand Siegfried für die Überlassung seines Aufsatzes zur Gründung der Stadt. Wir möchten gern auch anderen Interessierten an der Geschichte der Stadt Dessau die Möglichkeit bieten, ihre vorhandenen Texte zu veröffentlichen.

Standbild Leopold Friedrich Franz (1740-1817) in Dessau

Anhalt als politische Einheit gibt es seit 1945 nicht mehr. Was geblieben ist, ist das in den Jahrhunderten gewachsene Zusammengehörigkeitsgefühl in den Städten und Dörfern des Anhaltlandes.

Historisch erstreckt sich Anhalt zwischen Ostharz und Wörlitzer Winkel und zwischen Fläming und Stadt Jeßnitz. Besonders in den Städten Dessau, Köthen, Bernburg, Zerbst und Aschersleben finden sich noch heute viele Zeugnisse aus der Geschichte der Region Anhalt.

Der Name Anhalt stammt von der gleichnamigen Burg Anhalt im Harz, welchem dem Land und dem Fürstengeschlecht den Namen gab. Die Burg, von der heute nur noch wenige Reste zeugen, lag auf dem großen Hausberg über dem Selketal zwischen Harzgerode und Ballenstedt. Als Geburtsstunde Anhalts gilt das Jahr 1212. Nach dem Tode von Bernhard (Sohn von Albrecht des Bären) hinterließ er seinem ältesten Sohn Heinrich die anhaltischen Stammlande, welcher sich als erster Fürst von Anhalt nannte und als Stammvater des Askaniergeschlechts gilt.

Das Bölke Grabmal auf dem Ehrenfriedhof in Dessau enthält auf der Rückseite ein Relief des Dessauer Künstlers Walter Kieser

Diese Seite begann als Dokumentation aller Gedenkstätten und Kriegerdenkmale auf dem Gebiet des "Wörlitzer Winkel" und wird zurzeit auf das Gebiet Anhalt-Dessau erweitert.

Der "Wörlitzer Winkel" besteht historisch aus den Städten Wörlitz und Oranienbaum sowie den Gemeinden Horstdorf, Kakau, Riesigk, Griesen, Vockerode, Goltewitz, Rehsen und Vockerode. Zusätzlich wurden bisher die Gedenkstätten und Kriegerdenkmale der angrenzenden Gemeinden Schleesen, Klieken, Jüdenberg, Möhlau, Seegrehna, Selbitz und Bergwitz mit in die Dokumentation aufgenommen.

Die hier vorgestellten Gedenkstätten und Kriegerdenkmale erinnern nicht nur an die Opfer der beiden Weltkriege sondern auch an die Gefallene früherer Kriege und an die Gewaltopfer während des Nationalsozialismus und der Stalinistischen Gewaltherrschaft nach 1945. In der Hoffnung, mit der Erinnerung an die Opfer, etwas gegen das Vergessen der schrecklichen Ereignisse unternehmen zu können wurden diese Seiten gestaltet.

"Wir alle hoffen und wünschen, dass wir keines weiteren Denkmals für neue Gefallene bedürfen!" (Dr. Frank Dittmer in seiner Veröffentlichung "Krieg und Frieden in Oranienbaum")

Blick von der evangelischen Kirche in Vockerode über den Dorplatz zum Kraftwerk Vockerode

Vockerode - ein Dorf mit ca. 1.600 Einwohner im Wörlitzer Winkel blickt auf eine über 600 jährige Geschichte zurück. Neben der regional typischen Landwirtschaft ist der Ort durch seine direkte Lage an der Elbe von je her fest mit der Fischerei verbunden. Dies schlägt sich nicht nur im Logo der Gemeinde nieder.

Im Zuge der Industrialisierung in den 30'er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand ein Kohlekraftwerk, welches fast 40 Jahre das Gesicht und die Geschichte des Ortes prägte. Aus dieser Prägung entstand der Leitspruch: Vom Fischerdorf zur Industriegemeinde, welcher nach Schließung des Kraftwerkes in den 1990'er Jahren noch um den Zusatz: "und weiter zur modernen Gemeinde im Dessau-Wörlitzer Gartenreich" erweitert werden sollte.

Heute ist Vockerode eine lebendige Gemeinde, die neben einer wunderschönen Gartenreichkirche auch ein reges Vereinsleben pflegt, dessen jährlicher Höhepunkt das Wanderwegfest bildet.

Auf diesen Seiten soll Vockerode vorgestellt werden und neben zahlreichen Informationen wollen wir auch aktuelle Termine und Bilder hier veröffentlichen. Wir wollen zeigen, dass Vockerode heute eine moderne Gemeinde mit hervorragender verkehrstechnischer Anbindung ist, die sich ihrer geschichtlichen Verwurzelung in der Region Anhalt bewusst ist.

Die Kirche in Horstdorf im Juni 2010

Horstdorf, ein kleines Dorf in Anhalt mit rund 650 Einwohner, ist die jüngste Gemeinde im Wörlitzer Winkel.

Gegründet im Jahr 1708 durch Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau, besser bekannt als "Der Alte Dessauer", wurde Horstdorf hauptsächlich von Neusiedlern aus den umliegenden Orten besiedelt. Möglich wurde die Ansiedlung durch die Anlage des Kapengrabens, welcher die Trockenlegung des Feuchtgebietes zwischen Kakau und Wörlitz erst ermöglichte.

Horstdorf besitzt neben seiner wunderschönen Kirche und einer modernen Kindertagestätte eine weitere Besonderheit: Es zählt mit seiner 5 Kilometer langen Dorfstraße zu den längsten noch erhaltenen Straßendörfern Europas.

Der Ortsname setzt sich höchstwahrscheinlich aus den Begriffen Horst "leicht erhöhte, herausragende und zumeist bewachsene Stelle in einem Feuchtgebiet" und Dorf "kleine menschliche Siedlung" zusammen und steht somit in direktem Bezug zur Ortsentstehung Anfang des 18. Jahrhunderts in einem trockengelegten Sumpfgebiet.

Das ehemalige Schulgebäude im Ortszentrum von Kakau

Kakau eine kleine Gemeinde in der historischen Region Anhalt mit etwas mehr als 600 Einwohnern kann auf eine über 800-jährige bewegte Geschichte zurückblichen.

Erstmals erwähnt wurde der Ort 1201 als slawische Siedlung "Cacowe" im Codex Diplomaticus Anhaltinus unter den Orten, welche Abgaben an die Wörlitzer Kirche zu entrichten haben. Nach der vollständigen Zerstörung des Ortes während des Dreißigjährigen Krieges im Jahre 1637 lag die Dorfstelle lange wüst. Nach der Wiederbesiedlung entwickelte sich Kakau zu einem von der Landwirtschaft geprägten Dorf.

Als Teil der Verwaltungsgemeinschaft Wörlitzer-Winkel gehört der Ort seit dem 01. Juli 2008 zum Landkreis Wittenberg. Im Zuge der Gemeindegebietsreform wird Kakau ab dem 01. Januar 2011 Ortsteil der neu entstehenden Einheitsgemeinde Stadt Oranienbaum Wörlitz

Aufgrund seiner besonderen Lage im Bereich der Elbniederung wurde bereits 1988 die Landschaft des Wörlitzer Winkels in das Biosphärenreservat Mittelelbe aufgenommen.

Der Ortsname ist höchstwahrscheinlich slawischen Ursprungs und bedeutet so viel wie "Ort des Cac" und bezeichnet die Ansiedlung eines Slawen mit dem Namen "Cac".

Die Geschichte Anhalts für Schule und Haus von Dr. Hermann Lorenz (Ausgabe von 1906)

Nichts eignet sich besser die Geschichte zu ergründen als Bücher. Aus diesem Grunde haben wir hier alle Bücher zusammengetragen, welche uns die Geschichte der Region Anhalt, der Stadt Dessau und der Gemeinden des Wörlitzer Winkels näher gebracht haben.

Viele der verwendeten Bücher sind heute leider nicht mehr im freien Handel erhältlich. Aus diesem Grunde gebührt der Wissenschaftlichen Bibliothek in Dessau ein besonderer Dank. Dort werden die wertvollen Reliquien vergangener Zeiten nicht nur liebevoll gepflegt sondern den Interessierten gern zugänglich gemacht.

Wer Fragen zu einzelnen Büchern hat kann sich gern an uns wenden.

Das Fürstenpaar Louise und Franz von Anhalt-Dessau beim Frühlingserwachen 2010 in Wörlitz

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte", aber leider war es nicht möglich alle im Zusammenhang mit unserem Webprojekt entstandenen Bilder auf den zugehörigen Seiten zu veröffentlichen.

Auf diesen Seiten werden die Bilder vorgestellt, die im redaktionellen Teil keinen Platz gefunden haben, aber trotzdem veröffentlicht werden sollen. Neben weiteren Bildern zu unseren Hauptprojekten Vockerode, Kakau, Horstdorf und der Geschichte Dessaus und Anhalts entstehen immer wieder Bilder zu den unterschiedlichsten Anlässen in der Region Anhalt-Dessau.

Wer schon einmal nach Informationen aus der Region Anhalt-Dessau oder dem Wörlitzer Winkel im Internet gesucht hat kennt das Problem: Die Region Anhalt-Dessau ist im Internet sehr schwach vertreten. Was zum Teil daran liegt, dass herkömmliche Suchdienste die wirklich wichtigen und informativen Seiten nicht kennen. Hier setzt das Projekt Anhalt-Web an.

Besonders die Region Wörlitzer Winkel und die Geschichte der Region Anhalt-Dessau stehen dabei im Mittelpunkt. Bei den Recherchen zu unserem Webprojekt stossen wir immer wieder auf wenig bekannte Webseiten aus der Region, welche wir in diesem Teilprojekt gern vorstellen möchten.

Zur Region Wörlitzer Winkel gehören die Städte Wörlitz und Oranienbaum (mit den Ortsteilen Goltewitz und Kapen) sowie die Gemeinden Brandhorst, Griesen (mit den Ortsteilen Drehberg und Münsterberg), Gohrau, Horstdorf, Kakau, Rehsen, Riesigk (mit den Ortsteilen Rotehof und Schönitz) und Vockerode.

Zur besseren Orientierung sind die Seiten getaggt (mit Schlagworten verbunden). So findet jeder schnell die Informationen zu seinem Interessengebiet.

Neue Webseiten aus der Region Anhalt könnt Ihr gern melden. Nutzt dafür bitte unser Kontaktformular.