Bilder Jahrhunderthochwasser 2002
Im August 2008 kam die Jahrhundertflut der Elbe und Mulde auch im Gebiet des Wörlitzer Winkels an. Durch einen Deichbruch bei Seegrehna strömte das Hochwasser der Elbe kontinuierlich und schier unaufhaltsam in den Wörlitzer Winkel ein und erreichte am 17. August auch die Gemeinden Kakau und Horstdorf. Auch wenn das Wasser nur allmählich die Gemeinden erreichte waren die Schäden für die betroffenen Familien doch verheerend. In schöner Erinnerung behalten wir aus dieser Zeit die unglaubliche Hilfbereitschaft u.a. durch die Bundeswehr und Feuerwehren aus dem gesamten Bundesgebiet und viele freiwillige Helfer, die den Menschen vor, während und nach der Flut helfend zur Seite standen.

Ein Blick von der Horstdorfer Straße in Kakau in Richtung Horstdorf.

Die Horstdorfer Straße war komplett überflutet.

Die Ackerflächen in Richtung Horstdorf standen ebenfalls komplett unter Wasser.

Ein Weiterkommen war nur zu Fuß oder mit dem Rad möglich.

Der Konvensteig, eigentlich ein Rinnsal, bahnt sich seinen Weg auch über die Straße.

Auch die Dorfstraße in Horstdorf stand teilweise unter Wasser.

Das Wasser bahnt sich seinen Weg über Straßen und Fußwege.

Ein Blick auf den Dorfteich in Horstdorf.

Ein in aller Eile durch viele Helfer aufgebauter Sandsackwall konnte das Eindringen des Hochwassers nicht verhindern.

Die Dorfstraße am Neuen Ende blieb weitesgehenst wasserfrei.

Die Bundesstraße 107 wurde im Bereich der Einfahrt nach Horstdorf komplett überflutet.

Auch der ehemalige Bahnhof in Horstdorf war vom Hochwasser eingeschlossen.

Blick über die B107 Richtung Kapengraben.

Zwar blieb die Straße im Neuen Ende wasserfrei, aber die Häuser, die etwas tiefer gelegen sind hatten kein Glück.

Viele Acker und Wiesenflächen waren überflutet.

Mehr Glück hatten die Helfer mit ihrem Sandsackwall am Hoppgraben.

Der Sandsackwall verhinderte, dass sich das Wasser seinen Weg zur Hinterreihe und zur Kobberreihe bahnen konnte.

Blick über eine Ackerfläche am Hoppgraben

Hier kann man sehr schön erkennen, das wenige Zentimeter Höhenunterschied zwischen Wohl und Wehe entschieden.

Blick über die Lindenstraße.

Blick über die Lindenstraße in Richtung Vier Häuser.

auch wenn das Wasser nur weinige Zentimeter hoch stand verhinderte es ein weiterkommen.

Blick von der Lindenstraße in Richtung Molkerei.

Die Häuser im Neubaugebiet an der ehemaligen Molkerei waren mit am schlimmsten vom Hochwasser betroffen.

Das Neubaugebiet stand komplett unter Wasser.

Am Schrotemühlengraben versuchte die Bundeswehr eine Überflutung mittels Sandsackwall zu verhindern.

Den Helfern an der Brücke über den Schrotemühlengraben blieb nun nur noch abzuwarten, bis der Pegel wieder zurückging.

Auch Funk und Fernsehen berichteten aus Kakau.

Auch schwere Technik konnte nicht überall hingelangen. Das Fahrzeug der Bundeswehr wurde kurze Zeit später mit einem Bergepanzer geborgen.